Der Prophet gilt nichts im eigenen Land – Nach diesem überlieferten Grundsatz sind externe Helfer in Organisationen mit den unterschiedlichsten 'Beratungs-' Aufgaben betraut. Jedoch wissen die Klienten und ihre Mitarbeiter häufig am besten, wie in ihrem Umfeld neue Strukturen zu schaffen sind, Engpässe beseitigt werden können oder einfach die Wirtschaftlichkeit erhöht werden kann.
Meist wird optimiert, bis kein Platz mehr ist für Innovationen und evolutionäre Wachstumsideen. Manager verwalten die Ressourcen bis zur Starrheit des Systems mit Kostenspar- und Optimierungsprogrammen wie Kaizen-Verfahren, Best Practice, Supply Chain, Prodex, Continuous Improvement, TQM, Führen mit Key Performance Indicators, u. v. a. m. Das, was die Beratungsorganisation am besten kann wird angeboten und verkauft, danach steht der Klient oft alleine da und er wird nur schwer die Ideen von Externen in der eigenen Organisation umsetzen können.
Dieses Konzept nennt sich „Telling and selling“; die Expertise wird verkauft, egal ob sie hilft oder nicht. Gerne genommen wird auch das „Arzt – Patienten – Modell“. Der Externe weiß, was krank und behandlungsbedürftig ist und verordnet eine Therapie. Die Umsetzung wird nicht oder distanziert begleitet; Identifikation mit dem Klienten, den Zielen und Maßnahmen hat weder der Externe noch der Mitarbeiter im Klientensystem. Erfolge sind so meist selten; und im Verhältnis teuer ist es auch.
Das übergreifende, helfende Konzept als Alternative ist die „Prozessberatung“. Erst nach Aufbau einer (helfenden) Beziehung wird in Consulting – Workshops unter stringenter Beachtung der Klientennotwendigkeiten und kulturellen Basis ein tragfähiger Maßnahmenkatalog erarbeitet. Dieser wird, je nach Bedarf vom Prozessberater mitverantwortlich begleitet. So sind Strukturmaßnahmen annehmbar und erfolgreicher als in den anderen Beratungsansätzen.
Diese Prozessberatungs - Arbeitsweise entspricht meinem Vorgehen. Dazu gehören das Kennenlernen durch Präsenztage an der Basis, Workshops über alle Hierarchie-ebenen, Entwicklung einer Lebensunternehmer - Denkweise, Perturbationen zur Erweiterung des Handlungsrahmens und eine Prise Humor. Nun erst findet ein Wandel statt, es werden plötzlich die richtigen Dinge getan statt nur die Dinge richtig zu tun!
10 Grundsätze der Prozessberatung (nach Edgar Schein):
1. Versuche stets zu helfen.
2. Verliere nie den Bezug zur aktuellen Realität.
3. Setze dein Nichtwissen ein.
4. Alles, was du tust (oder unterlässt) ist eine Intervention.
5. Das Problem und seine Lösung gehören dem Klienten.
6. Geh mit dem Flow.
7. Das Timing ist entscheidend.
8. Sei konstruktiv opportunistisch und arbeite mit konfrontativen Interventionen.
9. Alles liefert Daten; Fehler sind die wichtigste Quelle für neue Erkenntnisse.
10.Teile im Zweifelsfall das Problem mit anderen.
Meist wird optimiert, bis kein Platz mehr ist für Innovationen und evolutionäre Wachstumsideen. Manager verwalten die Ressourcen bis zur Starrheit des Systems mit Kostenspar- und Optimierungsprogrammen wie Kaizen-Verfahren, Best Practice, Supply Chain, Prodex, Continuous Improvement, TQM, Führen mit Key Performance Indicators, u. v. a. m. Das, was die Beratungsorganisation am besten kann wird angeboten und verkauft, danach steht der Klient oft alleine da und er wird nur schwer die Ideen von Externen in der eigenen Organisation umsetzen können.
Dieses Konzept nennt sich „Telling and selling“; die Expertise wird verkauft, egal ob sie hilft oder nicht. Gerne genommen wird auch das „Arzt – Patienten – Modell“. Der Externe weiß, was krank und behandlungsbedürftig ist und verordnet eine Therapie. Die Umsetzung wird nicht oder distanziert begleitet; Identifikation mit dem Klienten, den Zielen und Maßnahmen hat weder der Externe noch der Mitarbeiter im Klientensystem. Erfolge sind so meist selten; und im Verhältnis teuer ist es auch.
Das übergreifende, helfende Konzept als Alternative ist die „Prozessberatung“. Erst nach Aufbau einer (helfenden) Beziehung wird in Consulting – Workshops unter stringenter Beachtung der Klientennotwendigkeiten und kulturellen Basis ein tragfähiger Maßnahmenkatalog erarbeitet. Dieser wird, je nach Bedarf vom Prozessberater mitverantwortlich begleitet. So sind Strukturmaßnahmen annehmbar und erfolgreicher als in den anderen Beratungsansätzen.
Diese Prozessberatungs - Arbeitsweise entspricht meinem Vorgehen. Dazu gehören das Kennenlernen durch Präsenztage an der Basis, Workshops über alle Hierarchie-ebenen, Entwicklung einer Lebensunternehmer - Denkweise, Perturbationen zur Erweiterung des Handlungsrahmens und eine Prise Humor. Nun erst findet ein Wandel statt, es werden plötzlich die richtigen Dinge getan statt nur die Dinge richtig zu tun!
10 Grundsätze der Prozessberatung (nach Edgar Schein):
1. Versuche stets zu helfen.
2. Verliere nie den Bezug zur aktuellen Realität.
3. Setze dein Nichtwissen ein.
4. Alles, was du tust (oder unterlässt) ist eine Intervention.
5. Das Problem und seine Lösung gehören dem Klienten.
6. Geh mit dem Flow.
7. Das Timing ist entscheidend.
8. Sei konstruktiv opportunistisch und arbeite mit konfrontativen Interventionen.
9. Alles liefert Daten; Fehler sind die wichtigste Quelle für neue Erkenntnisse.
10.Teile im Zweifelsfall das Problem mit anderen.